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Wir behandeln das gesamte Spektrum logopädischer Störungsbilder bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Einen Überblick über unsere Behandlungsfelder findest du auf dieser Seite.
Was Krankheitsbilder wie Schlaganfall, Parkinson oder MS für Sprechen, Stimme und Schlucken bedeuten, erklären wir in unserem Glossar.
In der Therapie mit Erwachsenen geht es darum, Sprechen, Stimme, Sprache und Schlucken zu erhalten, wiederzugewinnen oder neu zu gestalten – etwa nach einem Schlaganfall, bei neurologischen Erkrankungen oder bei Veränderungen der Stimme.
Laryngektomie
Die operative Entfernung des Kehlkopfs, nach der die Stimme über neue Wege wiederhergestellt werden muss.
Bei einer Laryngektomie wird der Kehlkopf operativ entfernt, meist aufgrund eines Kehlkopfkarzinoms. Da dabei die Verbindung zwischen Luft- und Speiseröhre getrennt wird, atmen die Betroffenen fortan über ein Tracheostoma. Die ursprüngliche Stimme geht verloren, weshalb im Anschluss an die Operation neue Wege der Stimmgebung erarbeitet werden – etwa die Ösophagusstimme, eine elektronische Sprechhilfe oder eine Stimmprothese.
Trachealkanülenmanagement
Die fachgerechte Versorgung, Pflege und Entwöhnung von Trachealkanülen bei einem Tracheostoma.
Eine Trachealkanüle wird bei einem Tracheostoma eingesetzt, um die Atemwege offenzuhalten – etwa nach einer Langzeitbeatmung, bei schweren Schluckstörungen oder zum Schutz vor Aspiration. Das Trachealkanülenmanagement umfasst die fachgerechte Versorgung und Pflege der Kanüle, die schrittweise Entwöhnung sowie die Begleitung beim Wiedererlernen von Atmung, Stimme und Schlucken.
Stimmtherapie mit TranspersonenÂ
Die gezielte Anpassung von Tonhöhe, Klang und Sprechweise an das gewünschte Stimmbild.
Die Stimme ist ein wichtiger Teil der eigenen Identität – für viele trans Personen spielt sie daher eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einem stimmigen Auftreten. In der Stimmtherapie werden Tonhöhe, Klang, Resonanz, Sprechmelodie und Sprechweise gezielt an das gewünschte Stimmbild angepasst und trainiert. Im Mittelpunkt steht dabei immer eine gesunde, belastbare und authentisch klingende Stimme, die im Alltag sicher eingesetzt werden kann.
Redeflussstörung (Stottern und Poltern)
Eine Unterbrechung des natürlichen Sprechablaufs durch Wiederholungen, Blockierungen oder überhöhtes Sprechtempo.
Redeflussstörungen zeigen sich durch Unterbrechungen im natürlichen Sprechablauf. Beim Stottern kommt es zu Wiederholungen von Lauten oder Silben, Dehnungen und Blockierungen, oft begleitet von sichtbarer Anspannung. Beim Poltern hingegen ist das Sprechtempo stark erhöht, wodurch Laute verschluckt oder Wörter undeutlich werden – häufig ist den Betroffenen dies selbst kaum bewusst. Beide Formen können bereits im Kindesalter beginnen oder bis ins Erwachsenenalter fortbestehen und wirken sich oft auch auf das kommunikative Selbstvertrauen aus.
StimmstörungenÂ
Eine Veränderung von Klang, Lautstärke oder Belastbarkeit der Stimme.
Von einer Stimmstörung (Dysphonie) spricht man, wenn Klang, Lautstärke oder Belastbarkeit der Stimme dauerhaft verändert sind – etwa durch Heiserkeit, Räusperzwang oder schnelle Ermüdung beim Sprechen. Ursachen können organisch sein, etwa durch Stimmlippenknötchen, Entzündungen oder neurologische Erkrankungen, oder funktionell, wenn die Stimme durch falsche Sprechtechnik oder Überlastung dauerhaft fehlbelastet wird. Ziel der Therapie ist es, eine ökonomische und belastbare Stimmgebung wiederherzustellen.

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Viele Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen entstehen durch eine Schädigung oder Erkrankung des Nervensystems, zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder bei fortschreitenden neurologischen Erkrankungen.
AphasieÂ
Eine durch Hirnschädigung verursachte Sprachstörung, die Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben betreffen kann.
Aphasie ist eine Störung der Sprache, die nach abgeschlossenem Spracherwerb durch eine Hirnschädigung entsteht – meist ausgelöst durch einen Schlaganfall, seltener durch Tumoren oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Betroffen sein können alle sprachlichen Bereiche: Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben. Der Schweregrad reicht von leichten Wortfindungsstörungen bis zum nahezu vollständigen Verlust der Sprache (globale Aphasie). Wichtig zu wissen: Aphasie betrifft nicht die Sprechorgane selbst, kann aber gemeinsam mit einer Dysarthrie auftreten.
Dysarthrie
Eine neurologisch bedingte Sprechstörung, bei der Atmung, Stimme und Artikulation ungenau gesteuert werden.
Dysarthrie (auch Dysarthrophonie oder Dysarthropneumophonie genannt) ist eine Sprechstörung, die durch sensomotorische Einschränkungen in Atmung, Stimme und Artikulation entsteht. Die Bewegungen der Sprechorgane werden ungenau ausgeführt – die Folge sind eine veränderte Stimmgebung, undeutliche Laute, ein verändertes Sprechtempo sowie häufig eine erhöhte Sprechanstrengung. Ursache sind neurologische Erkrankungen oder Hirnschädigungen, etwa nach einem Schlaganfall oder bei Parkinson, Multipler Sklerose und Amyotropher Lateralsklerose, die die Steuerung der Sprechbewegungen beeinträchtigen.
FazialispareseÂ
Eine Lähmung des Gesichtsnervs, die die Beweglichkeit der mimischen Muskulatur einschränkt
Eine Fazialisparese ist eine Lähmung des Gesichtsnervs (Nervus facialis), die zu einer teilweisen oder vollständigen Bewegungseinschränkung der mimischen Muskulatur führt. Betroffen sind meist Stirn, Augenlid, Wange und Mundwinkel einer Gesichtshälfte – das kann Sprechen, Essen, Trinken und den mimischen Ausdruck erschweren. Ursachen sind unter anderem eine Entzündung des Nervs (idiopathische Fazialisparese), ein Schlaganfall, ein Tumor oder eine Verletzung.
DysphagieÂ
Eine Störung des Schluckvorgangs, die die Nahrungsaufnahme erschwert und gesundheitliche Risiken birgt.
Als Dysphagie bezeichnet man eine Störung des Schluckvorgangs, die in jeder Phase – vom Mund bis zur Speiseröhre – auftreten kann. Häufig ist sie Folge neurologischer Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson oder Demenz sowie der ALS, kann aber auch altersbedingt (Presbyphagie) oder bereits im Kindesalter (Pädysphagie/ kindliche Dysphagie) auftreten. Die Störung beeinträchtigt nicht nur die Nahrungsaufnahme, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken wie Mangelernährung, Dehydratation oder eine Aspirationspneumonie.
SprechapraxieÂ
Eine Störung der Planung und Steuerung von Sprechbewegungen bei eigentlich intakter Muskelkraft.
Bei einer Sprechapraxie ist die Planung und Steuerung der Sprechbewegungen gestört, obwohl die Muskulatur selbst nicht geschwächt ist. Die Betroffenen wissen genau, was sie sagen möchten, finden aber die passende Artikulationsbewegung nicht zuverlässig – typisch sind Suchbewegungen, Lautvertauschungen und ein stark angestrengtes, oft stockendes Sprechen. Bei Erwachsenen entsteht sie meist durch eine Hirnschädigung, häufig infolge eines Schlaganfalls. Bei Kindern spricht man von einer verbalen Entwicklungsdyspraxie: Hier ist die Planung der Sprechbewegungen von Anfang an beeinträchtigt, was den Spracherwerb deutlich erschwert.

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In der Kindertherapie unterstützen wir Kinder und Jugendliche, deren Sprachentwicklung, Aussprache, Redefluss, Stimme oder Kommunikation auffällig verläuft. Die Therapie ist auf das jeweilige Alter und den Entwicklungsstand abgestimmt.
Selektiver Mutismus
Selektiver Mutismus bedeutet, dass eine sprachfähige Person in bestimmten Situationen oder mit bestimmten Personen dauerhaft nicht spricht.
Selektiver Mutismus bezeichnet eine Kommunikationsstörung, bei der sprachfähige Kinder, Jugendliche oder Erwachsene in bestimmten Situationen oder gegenüber bestimmten Personen wiederkehrend und über einen längeren Zeitraum nicht sprechen, obwohl sie in anderen Kontexten problemlos kommunizieren können. Das Schweigen tritt situationsabhängig auf und kann den Alltag, die soziale Teilhabe sowie Bildung oder Beruf erheblich beeinträchtigen.
Redeflussstörung (Stottern und Poltern)
Stottern ist eine Redeflussstörung mit unwillkürlichen Wiederholungen, Dehnungen oder Blockaden beim Sprechen. Poltern ist eine Redeflussstörung mit zu schnellem, unregelmäßigem und oft schwer verständlichem Sprechen.
Stottern ist eine Redeflussstörung, bei der der Sprechfluss durch unwillkürliche Wiederholungen von Lauten oder Silben, Lautdehnungen oder Sprechblockaden unterbrochen wird. Die betroffenen Kinder wissen in der Regel, was sie sagen möchten, können die Wörter jedoch nicht flüssig aussprechen.
Poltern ist eine Redeflussstörung, die durch ein zu schnelles und unregelmäßiges Sprechen gekennzeichnet ist. Dabei werden Laute oder Silben häufig ausgelassen oder verschmolzen, sodass die Sprache undeutlich und schwer verständlich wirkt. Vielen betroffenen Kindern fällt ihre Sprechweise zunächst selbst nicht auf.
StimmstörungenÂ
Vorübergehende oder dauerhafte Störung der Stimme.
Stimmstörungen sind vorübergehende oder dauerhafte Beeinträchtigungen der Stimme. Sie können sich unter anderem durch Heiserkeit, einen rauen oder gepressten Stimmklang, eine verminderte Belastbarkeit der Stimme, Missempfindungen im Hals oder häufigen Räusperzwang äußern. Die Ursachen einer Stimmstörung sind vielfältig. Sie können funktionell bedingt sein, beispielsweise durch eine dauerhafte Überlastung der Stimme, oder organische Ursachen haben, wie Polypen, Zysten oder Stimmlippenlähmungen.
Stimmstörungen können sowohl Erwachsene als auch Kinder betreffen und bereits im frühen Kindesalter auftreten
Sprachentwicklungsverzögerung (Late Talker, Late Bloomer)
Beeinträchtigung oder Verzögerung der kindlichen Sprachentwicklung.
Unter einer Sprachentwicklungsverzögerung oder Sprachentwicklungsstörung versteht man eine verzögerte oder beeinträchtigte Entwicklung der kindlichen Sprache im Vergleich zur altersgemäßen Sprachentwicklung. Betroffene Kinder erwerben sprachliche Fähigkeiten langsamer oder entwickeln diese nicht in der für ihr Alter erwarteten Weise. Die Auffälligkeiten können unterschiedliche sprachliche Bereiche betreffen, beispielsweise die Lautbildung (Aussprache), den Wortschatz, die Grammatik, das Sprachverständnis sowie verschiedene Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozesse, die für den Spracherwerb von Bedeutung sind. Je nach Ausprägung können einzelne oder mehrere dieser Bereiche gleichzeitig beeinträchtigt sein.
Störung der Aussprache (Dyslalie)
Auslassung, Ersetzung oder fehlerhafte Bildung von Lauten.
Störungen der Aussprache bzw. Artikulation (früher: Dyslalie), phonetische und/oder phonologische Störungen. Eine Artikulationsstörung liegt vor, wenn ein Kind Laute nicht altersgerecht bildet oder verwendet. Dies kann sich auf unterschiedliche Weise äußern:
Fehlerhafte Lautbildung: Ein Laut wird nicht korrekt ausgesprochen, beispielsweise beim Lispeln (Sigmatismus interdentalis), bei dem die Zunge während der Bildung des /s/-Lautes zwischen den Zähnen liegt. Auslassung von Lauten: Einzelne Laute werden weggelassen, z. B. „Nopf“ statt „Knopf“. Ersetzung von Lauten: Ein Laut wird durch einen anderen ersetzt, z. B. „Tirsche“ statt „Kirsche“.
Der Schweregrad einer Artikulationsstörung kann sehr unterschiedlich sein. Während bei einigen Kindern nur ein einzelner Laut betroffen ist, weisen andere erhebliche Schwierigkeiten auf und können nur einen geringen Teil ihres Lautbestandes korrekt bilden.
DysgrammatismusÂ
Störungen der grammatischen Wort- und Satzbildung.
Ein Dysgrammatismus tritt häufig im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung auf und ist durch Beeinträchtigungen des grammatischen Regelsystems gekennzeichnet. Betroffene Kinder zeigen Auffälligkeiten in der Anwendung grammatischer Strukturen, insbesondere im Satzbau, der Verwendung von Artikeln, der Verbflexion und Verbstellung sowie der Pluralbildung. Zudem können Satzelemente ausgelassen, vertauscht oder fehlerhaft angeordnet werden.
Sprachverständnisstörung/WortschatzdefiziteÂ
Eingeschränktes Verständnis von Wörtern und Sätzen trotz intaktem Hörvermögen.
Bei einer Sprachverständnisstörung fällt es Kindern trotz unauffälligem Hörvermögen schwer, die Bedeutung von Wörtern und Sätzen zu erfassen. Häufig erschließen sie Gesprächsinhalte anhand einzelner Schlüsselwörter sowie durch Mimik, Gestik oder den situativen Kontext. Dadurch bleibt die Störung im Alltag oft lange unbemerkt. Typische Anzeichen sind Schwierigkeiten beim Verstehen und Ausführen sprachlicher Aufforderungen, ein eingeschränkter Wortschatz sowie Auffälligkeiten im Spiel-, Kommunikations- und Sozialverhalten, insbesondere in ungewohnten Situationen.
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)Â
Beeinträchtigte zentrale Verarbeitung von Höreindrücken.
Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen bezeichnen Beeinträchtigungen der zentralen Verarbeitung akustischer Informationen bei normal funktionierendem Hörorgan. Dabei können verschiedene Fähigkeiten betroffen sein, beispielsweise die Lautunterscheidung, das Richtungshören, die Verarbeitung von Geräuschen, die auditive Aufmerksamkeit sowie das Speichern und Verarbeiten gehörter Informationen. Die Störungen können einzelne Bereiche oder mehrere auditive Leistungen gleichzeitig betreffen und treten sowohl eigenständig als auch in Verbindung mit anderen Entwicklungsauffälligkeiten auf. Zur genauen Einschätzung von Art und Ausprägung ist eine interdisziplinäre Diagnostik erforderlich.
Ess- und Fütterstörung – kindliche DysphagieÂ
Fütter- und Essprobleme mit unterschiedlichen Begleiterscheinungen; Schluckstörung
Fütterstörungen im frühen Kindesalter können für Kinder und Eltern eine große Belastung darstellen und führen häufig zu Unsicherheit und hohem Unterstützungsbedarf. Betroffene Kinder zeigen oft eine ausgeprägte Nahrungsauswahl, verweigern bestimmte oder sämtliche Nahrungsmittel und können begleitende Symptome wie Würgen oder Erbrechen aufweisen. Die Mahlzeiten nehmen häufig viel Zeit in Anspruch, während die Nahrungsaufnahme unzureichend sein kann. Dabei liegt nicht immer eine körperliche Ursache oder eine Störung des Schluckvorgangs vor. Ziel der Unterstützung ist es, gemeinsam mit den Eltern eine entspannte, sichere und positive Esssituation zu entwickeln.
Verbale Entwicklungsdyspraxie (VED)Â
Eine früh auftretende Störung der Sprechplanung, die den kindlichen Spracherwerb erschwert.
Bei der verbalen Entwicklungsdyspraxie handelt es sich um eine früh auftretende Störung der Sprechplanung: Kinder wissen zwar, was sie sagen möchten, können die dafür nötigen Bewegungsabläufe der Sprechorgane jedoch nicht zuverlässig planen und koordinieren. Das zeigt sich unter anderem durch inkonstante Lautfehler, Suchbewegungen beim Sprechen und eine deutlich verzögerte Sprachentwicklung. Da die VED den Spracherwerb insgesamt erschwert, ist eine frühzeitige und intensive Therapie besonders wichtig.

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Manche Ziele lassen sich schneller erreichen, wenn Therapie über einen kürzeren Zeitraum konzentriert stattfindet. In einem Intensivblock arbeiten wir mit mehreren Einheiten pro Woche – mit klarem Fokus darauf, dass die Fortschritte im Alltag ankommen. Aktuell bieten wir dieses Format bei Mutismus und Parkinson an.
Mutismus
Als spezialisierte Mutismus-Therapeutin biete ich ein zeitlich verdichtetes Therapieformat für Kinder und Jugendliche an, mit dem Ziel, Sprechhemmungen systematisch zu reduzieren und kommunikative Teilhabe zu stärken.
Umfang und Ablauf: Drei bis fünf Sitzungen pro Woche über mehrere Wochen. Kombination aus Einzelsitzungen und Kleingruppen. Individuelle Zielplanung, alltagsbezogene Übungen und Transfer in Schule, Familie und Freizeit. Zielsetzung und Wirkung: schrittweiser Abbau von Sprechbarrieren, Aufbau belastbarer Kommunikationsstrategien, Förderung sicherer Sprechsituationen und nachhaltige Integration in den Alltag. Qualifikation: fachliche Spezialisierung auf selektiven Mutismus, evidenzbasiertes Vorgehen, enge Zusammenarbeit mit Bezugspersonen
Â
Parkinson
Gerade bei Parkinson haben sich intensive Therapieblöcke mit drei bis vier Einheiten pro Woche bewährt, und das ist auch wissenschaftlich gut belegt. Deshalb bieten wir solche Blöcke bei uns an und zwar mit PARLO, unserem eigenen Therapiekonzept auf Grundlage der Arbeit nach Schlaffhorst-Andersen.
Über fünf Wochen hinweg finden Sie einen neuen Zugang zu Ihrem Sprechen und Ihrer Stimme. Gleichzeitig bekommen Sie Werkzeuge an die Hand, mit denen Sie im Alltag besser zurechtkommen.

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Wir behandeln das gesamte Spektrum logopädischer Störungsbilder bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Einen Überblick über unsere Behandlungsfelder findest du auf dieser Seite.
Was Krankheitsbilder wie Schlaganfall, Parkinson oder MS für Sprechen, Stimme und Schlucken bedeuten, erklären wir in unserem Glossar.
In der Therapie mit Erwachsenen geht es darum, Sprechen, Stimme, Sprache und Schlucken zu erhalten, wiederzugewinnen oder neu zu gestalten – etwa nach einem Schlaganfall, bei neurologischen Erkrankungen oder bei Veränderungen der Stimme.
Laryngektomie
Die operative Entfernung des Kehlkopfs, nach der die Stimme über neue Wege wiederhergestellt werden muss.
Bei einer Laryngektomie wird der Kehlkopf operativ entfernt, meist aufgrund eines Kehlkopfkarzinoms. Da dabei die Verbindung zwischen Luft- und Speiseröhre getrennt wird, atmen die Betroffenen fortan über ein Tracheostoma. Die ursprüngliche Stimme geht verloren, weshalb im Anschluss an die Operation neue Wege der Stimmgebung erarbeitet werden – etwa die Ösophagusstimme, eine elektronische Sprechhilfe oder eine Stimmprothese.
Trachealkanülenmanagement
Die fachgerechte Versorgung, Pflege und Entwöhnung von Trachealkanülen bei einem Tracheostoma.
Eine Trachealkanüle wird bei einem Tracheostoma eingesetzt, um die Atemwege offenzuhalten – etwa nach einer Langzeitbeatmung, bei schweren Schluckstörungen oder zum Schutz vor Aspiration. Das Trachealkanülenmanagement umfasst die fachgerechte Versorgung und Pflege der Kanüle, die schrittweise Entwöhnung sowie die Begleitung beim Wiedererlernen von Atmung, Stimme und Schlucken.
Stimmtherapie mit TranspersonenÂ
Die gezielte Anpassung von Tonhöhe, Klang und Sprechweise an das gewünschte Stimmbild.
Die Stimme ist ein wichtiger Teil der eigenen Identität – für viele trans Personen spielt sie daher eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einem stimmigen Auftreten. In der Stimmtherapie werden Tonhöhe, Klang, Resonanz, Sprechmelodie und Sprechweise gezielt an das gewünschte Stimmbild angepasst und trainiert. Im Mittelpunkt steht dabei immer eine gesunde, belastbare und authentisch klingende Stimme, die im Alltag sicher eingesetzt werden kann.
Redeflussstörung (Stottern und Poltern)
Eine Unterbrechung des natürlichen Sprechablaufs durch Wiederholungen, Blockierungen oder überhöhtes Sprechtempo.
Redeflussstörungen zeigen sich durch Unterbrechungen im natürlichen Sprechablauf. Beim Stottern kommt es zu Wiederholungen von Lauten oder Silben, Dehnungen und Blockierungen, oft begleitet von sichtbarer Anspannung. Beim Poltern hingegen ist das Sprechtempo stark erhöht, wodurch Laute verschluckt oder Wörter undeutlich werden – häufig ist den Betroffenen dies selbst kaum bewusst. Beide Formen können bereits im Kindesalter beginnen oder bis ins Erwachsenenalter fortbestehen und wirken sich oft auch auf das kommunikative Selbstvertrauen aus.
StimmstörungenÂ
Eine Veränderung von Klang, Lautstärke oder Belastbarkeit der Stimme.
Von einer Stimmstörung (Dysphonie) spricht man, wenn Klang, Lautstärke oder Belastbarkeit der Stimme dauerhaft verändert sind – etwa durch Heiserkeit, Räusperzwang oder schnelle Ermüdung beim Sprechen. Ursachen können organisch sein, etwa durch Stimmlippenknötchen, Entzündungen oder neurologische Erkrankungen, oder funktionell, wenn die Stimme durch falsche Sprechtechnik oder Überlastung dauerhaft fehlbelastet wird. Ziel der Therapie ist es, eine ökonomische und belastbare Stimmgebung wiederherzustellen.

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Viele Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen entstehen durch eine Schädigung oder Erkrankung des Nervensystems, zum Beispiel nach einem Schlaganfall oder bei fortschreitenden neurologischen Erkrankungen.
AphasieÂ
Eine durch Hirnschädigung verursachte Sprachstörung, die Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben betreffen kann.
Aphasie ist eine Störung der Sprache, die nach abgeschlossenem Spracherwerb durch eine Hirnschädigung entsteht – meist ausgelöst durch einen Schlaganfall, seltener durch Tumoren oder ein Schädel-Hirn-Trauma. Betroffen sein können alle sprachlichen Bereiche: Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben. Der Schweregrad reicht von leichten Wortfindungsstörungen bis zum nahezu vollständigen Verlust der Sprache (globale Aphasie). Wichtig zu wissen: Aphasie betrifft nicht die Sprechorgane selbst, kann aber gemeinsam mit einer Dysarthrie auftreten.
Dysarthrie
Eine neurologisch bedingte Sprechstörung, bei der Atmung, Stimme und Artikulation ungenau gesteuert werden.
Dysarthrie (auch Dysarthrophonie oder Dysarthropneumophonie genannt) ist eine Sprechstörung, die durch sensomotorische Einschränkungen in Atmung, Stimme und Artikulation entsteht. Die Bewegungen der Sprechorgane werden ungenau ausgeführt – die Folge sind eine veränderte Stimmgebung, undeutliche Laute, ein verändertes Sprechtempo sowie häufig eine erhöhte Sprechanstrengung. Ursache sind neurologische Erkrankungen oder Hirnschädigungen, etwa nach einem Schlaganfall oder bei Parkinson, Multipler Sklerose und Amyotropher Lateralsklerose, die die Steuerung der Sprechbewegungen beeinträchtigen.
FazialispareseÂ
Eine Lähmung des Gesichtsnervs, die die Beweglichkeit der mimischen Muskulatur einschränkt
Eine Fazialisparese ist eine Lähmung des Gesichtsnervs (Nervus facialis), die zu einer teilweisen oder vollständigen Bewegungseinschränkung der mimischen Muskulatur führt. Betroffen sind meist Stirn, Augenlid, Wange und Mundwinkel einer Gesichtshälfte – das kann Sprechen, Essen, Trinken und den mimischen Ausdruck erschweren. Ursachen sind unter anderem eine Entzündung des Nervs (idiopathische Fazialisparese), ein Schlaganfall, ein Tumor oder eine Verletzung.
DysphagieÂ
Eine Störung des Schluckvorgangs, die die Nahrungsaufnahme erschwert und gesundheitliche Risiken birgt.
Als Dysphagie bezeichnet man eine Störung des Schluckvorgangs, die in jeder Phase – vom Mund bis zur Speiseröhre – auftreten kann. Häufig ist sie Folge neurologischer Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson oder Demenz sowie der ALS, kann aber auch altersbedingt (Presbyphagie) oder bereits im Kindesalter (Pädysphagie/ kindliche Dysphagie) auftreten. Die Störung beeinträchtigt nicht nur die Nahrungsaufnahme, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken wie Mangelernährung, Dehydratation oder eine Aspirationspneumonie.
SprechapraxieÂ
Eine Störung der Planung und Steuerung von Sprechbewegungen bei eigentlich intakter Muskelkraft.
Bei einer Sprechapraxie ist die Planung und Steuerung der Sprechbewegungen gestört, obwohl die Muskulatur selbst nicht geschwächt ist. Die Betroffenen wissen genau, was sie sagen möchten, finden aber die passende Artikulationsbewegung nicht zuverlässig – typisch sind Suchbewegungen, Lautvertauschungen und ein stark angestrengtes, oft stockendes Sprechen. Bei Erwachsenen entsteht sie meist durch eine Hirnschädigung, häufig infolge eines Schlaganfalls. Bei Kindern spricht man von einer verbalen Entwicklungsdyspraxie: Hier ist die Planung der Sprechbewegungen von Anfang an beeinträchtigt, was den Spracherwerb deutlich erschwert.

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In der Kindertherapie unterstützen wir Kinder und Jugendliche, deren Sprachentwicklung, Aussprache, Redefluss, Stimme oder Kommunikation auffällig verläuft. Die Therapie ist auf das jeweilige Alter und den Entwicklungsstand abgestimmt.
Selektiver Mutismus
Selektiver Mutismus bedeutet, dass eine sprachfähige Person in bestimmten Situationen oder mit bestimmten Personen dauerhaft nicht spricht.
Selektiver Mutismus bezeichnet eine Kommunikationsstörung, bei der sprachfähige Kinder, Jugendliche oder Erwachsene in bestimmten Situationen oder gegenüber bestimmten Personen wiederkehrend und über einen längeren Zeitraum nicht sprechen, obwohl sie in anderen Kontexten problemlos kommunizieren können. Das Schweigen tritt situationsabhängig auf und kann den Alltag, die soziale Teilhabe sowie Bildung oder Beruf erheblich beeinträchtigen.
Redeflussstörung (Stottern und Poltern)
Stottern ist eine Redeflussstörung mit unwillkürlichen Wiederholungen, Dehnungen oder Blockaden beim Sprechen. Poltern ist eine Redeflussstörung mit zu schnellem, unregelmäßigem und oft schwer verständlichem Sprechen.
Stottern ist eine Redeflussstörung, bei der der Sprechfluss durch unwillkürliche Wiederholungen von Lauten oder Silben, Lautdehnungen oder Sprechblockaden unterbrochen wird. Die betroffenen Kinder wissen in der Regel, was sie sagen möchten, können die Wörter jedoch nicht flüssig aussprechen.
Poltern ist eine Redeflussstörung, die durch ein zu schnelles und unregelmäßiges Sprechen gekennzeichnet ist. Dabei werden Laute oder Silben häufig ausgelassen oder verschmolzen, sodass die Sprache undeutlich und schwer verständlich wirkt. Vielen betroffenen Kindern fällt ihre Sprechweise zunächst selbst nicht auf.
StimmstörungenÂ
Vorübergehende oder dauerhafte Störung der Stimme.
Stimmstörungen sind vorübergehende oder dauerhafte Beeinträchtigungen der Stimme. Sie können sich unter anderem durch Heiserkeit, einen rauen oder gepressten Stimmklang, eine verminderte Belastbarkeit der Stimme, Missempfindungen im Hals oder häufigen Räusperzwang äußern. Die Ursachen einer Stimmstörung sind vielfältig. Sie können funktionell bedingt sein, beispielsweise durch eine dauerhafte Überlastung der Stimme, oder organische Ursachen haben, wie Polypen, Zysten oder Stimmlippenlähmungen.
Stimmstörungen können sowohl Erwachsene als auch Kinder betreffen und bereits im frühen Kindesalter auftreten
Sprachentwicklungsverzögerung (Late Talker, Late Bloomer)
Beeinträchtigung oder Verzögerung der kindlichen Sprachentwicklung.
Unter einer Sprachentwicklungsverzögerung oder Sprachentwicklungsstörung versteht man eine verzögerte oder beeinträchtigte Entwicklung der kindlichen Sprache im Vergleich zur altersgemäßen Sprachentwicklung. Betroffene Kinder erwerben sprachliche Fähigkeiten langsamer oder entwickeln diese nicht in der für ihr Alter erwarteten Weise. Die Auffälligkeiten können unterschiedliche sprachliche Bereiche betreffen, beispielsweise die Lautbildung (Aussprache), den Wortschatz, die Grammatik, das Sprachverständnis sowie verschiedene Wahrnehmungs- und Verarbeitungsprozesse, die für den Spracherwerb von Bedeutung sind. Je nach Ausprägung können einzelne oder mehrere dieser Bereiche gleichzeitig beeinträchtigt sein.
Störung der Aussprache (Dyslalie)
Auslassung, Ersetzung oder fehlerhafte Bildung von Lauten.
Störungen der Aussprache bzw. Artikulation (früher: Dyslalie), phonetische und/oder phonologische Störungen. Eine Artikulationsstörung liegt vor, wenn ein Kind Laute nicht altersgerecht bildet oder verwendet. Dies kann sich auf unterschiedliche Weise äußern:
Fehlerhafte Lautbildung: Ein Laut wird nicht korrekt ausgesprochen, beispielsweise beim Lispeln (Sigmatismus interdentalis), bei dem die Zunge während der Bildung des /s/-Lautes zwischen den Zähnen liegt. Auslassung von Lauten: Einzelne Laute werden weggelassen, z. B. „Nopf“ statt „Knopf“. Ersetzung von Lauten: Ein Laut wird durch einen anderen ersetzt, z. B. „Tirsche“ statt „Kirsche“.
Der Schweregrad einer Artikulationsstörung kann sehr unterschiedlich sein. Während bei einigen Kindern nur ein einzelner Laut betroffen ist, weisen andere erhebliche Schwierigkeiten auf und können nur einen geringen Teil ihres Lautbestandes korrekt bilden.
DysgrammatismusÂ
Störungen der grammatischen Wort- und Satzbildung.
Ein Dysgrammatismus tritt häufig im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung auf und ist durch Beeinträchtigungen des grammatischen Regelsystems gekennzeichnet. Betroffene Kinder zeigen Auffälligkeiten in der Anwendung grammatischer Strukturen, insbesondere im Satzbau, der Verwendung von Artikeln, der Verbflexion und Verbstellung sowie der Pluralbildung. Zudem können Satzelemente ausgelassen, vertauscht oder fehlerhaft angeordnet werden.
Sprachverständnisstörung/WortschatzdefiziteÂ
Eingeschränktes Verständnis von Wörtern und Sätzen trotz intaktem Hörvermögen.
Bei einer Sprachverständnisstörung fällt es Kindern trotz unauffälligem Hörvermögen schwer, die Bedeutung von Wörtern und Sätzen zu erfassen. Häufig erschließen sie Gesprächsinhalte anhand einzelner Schlüsselwörter sowie durch Mimik, Gestik oder den situativen Kontext. Dadurch bleibt die Störung im Alltag oft lange unbemerkt. Typische Anzeichen sind Schwierigkeiten beim Verstehen und Ausführen sprachlicher Aufforderungen, ein eingeschränkter Wortschatz sowie Auffälligkeiten im Spiel-, Kommunikations- und Sozialverhalten, insbesondere in ungewohnten Situationen.
Auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS)Â
Beeinträchtigte zentrale Verarbeitung von Höreindrücken.
Auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen bezeichnen Beeinträchtigungen der zentralen Verarbeitung akustischer Informationen bei normal funktionierendem Hörorgan. Dabei können verschiedene Fähigkeiten betroffen sein, beispielsweise die Lautunterscheidung, das Richtungshören, die Verarbeitung von Geräuschen, die auditive Aufmerksamkeit sowie das Speichern und Verarbeiten gehörter Informationen. Die Störungen können einzelne Bereiche oder mehrere auditive Leistungen gleichzeitig betreffen und treten sowohl eigenständig als auch in Verbindung mit anderen Entwicklungsauffälligkeiten auf. Zur genauen Einschätzung von Art und Ausprägung ist eine interdisziplinäre Diagnostik erforderlich.
Ess- und Fütterstörung – kindliche DysphagieÂ
Fütter- und Essprobleme mit unterschiedlichen Begleiterscheinungen; Schluckstörung
Fütterstörungen im frühen Kindesalter können für Kinder und Eltern eine große Belastung darstellen und führen häufig zu Unsicherheit und hohem Unterstützungsbedarf. Betroffene Kinder zeigen oft eine ausgeprägte Nahrungsauswahl, verweigern bestimmte oder sämtliche Nahrungsmittel und können begleitende Symptome wie Würgen oder Erbrechen aufweisen. Die Mahlzeiten nehmen häufig viel Zeit in Anspruch, während die Nahrungsaufnahme unzureichend sein kann. Dabei liegt nicht immer eine körperliche Ursache oder eine Störung des Schluckvorgangs vor. Ziel der Unterstützung ist es, gemeinsam mit den Eltern eine entspannte, sichere und positive Esssituation zu entwickeln.
Verbale Entwicklungsdyspraxie (VED)Â
Eine früh auftretende Störung der Sprechplanung, die den kindlichen Spracherwerb erschwert.
Bei der verbalen Entwicklungsdyspraxie handelt es sich um eine früh auftretende Störung der Sprechplanung: Kinder wissen zwar, was sie sagen möchten, können die dafür nötigen Bewegungsabläufe der Sprechorgane jedoch nicht zuverlässig planen und koordinieren. Das zeigt sich unter anderem durch inkonstante Lautfehler, Suchbewegungen beim Sprechen und eine deutlich verzögerte Sprachentwicklung. Da die VED den Spracherwerb insgesamt erschwert, ist eine frühzeitige und intensive Therapie besonders wichtig.

[Website in Arbeit] Praxisfotos folgen
Manche Ziele lassen sich schneller erreichen, wenn Therapie über einen kürzeren Zeitraum konzentriert stattfindet. In einem Intensivblock arbeiten wir mit mehreren Einheiten pro Woche – mit klarem Fokus darauf, dass die Fortschritte im Alltag ankommen. Aktuell bieten wir dieses Format bei Mutismus und Parkinson an.
Mutismus
Als spezialisierte Mutismus-Therapeutin biete ich ein zeitlich verdichtetes Therapieformat für Kinder und Jugendliche an, mit dem Ziel, Sprechhemmungen systematisch zu reduzieren und kommunikative Teilhabe zu stärken.
Umfang und Ablauf: Drei bis fünf Sitzungen pro Woche über mehrere Wochen. Kombination aus Einzelsitzungen und Kleingruppen. Individuelle Zielplanung, alltagsbezogene Übungen und Transfer in Schule, Familie und Freizeit. Zielsetzung und Wirkung: schrittweiser Abbau von Sprechbarrieren, Aufbau belastbarer Kommunikationsstrategien, Förderung sicherer Sprechsituationen und nachhaltige Integration in den Alltag. Qualifikation: fachliche Spezialisierung auf selektiven Mutismus, evidenzbasiertes Vorgehen, enge Zusammenarbeit mit Bezugspersonen
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Parkinson
Gerade bei Parkinson haben sich intensive Therapieblöcke mit drei bis vier Einheiten pro Woche bewährt, und das ist auch wissenschaftlich gut belegt. Deshalb bieten wir solche Blöcke bei uns an und zwar mit PARLO, unserem eigenen Therapiekonzept auf Grundlage der Arbeit nach Schlaffhorst-Andersen.
Über fünf Wochen hinweg finden Sie einen neuen Zugang zu Ihrem Sprechen und Ihrer Stimme. Gleichzeitig bekommen Sie Werkzeuge an die Hand, mit denen Sie im Alltag besser zurechtkommen.
Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen. Deinen Termin kannst du direkt online über Doctolib buchen. Du hast Fragen? Vielleicht hilft unser FAQ weiter.
Praxis für Logopädie
Möckernstraße 3
30163 Hannover-Vahrenwald-List
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Praxis für Logopädie
Möckernstraße 3
30163 Hannover-Vahrenwald-List
Viele Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen haben eine neurologische Erkrankung als Ursache. In unserem Glossar erklären wir die wichtigsten Krankheitsbilder und was sie im logopädischen Alltag bedeuten.
ALS
Bei der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) gehen motorische Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark nach und nach zugrunde – Betroffene verlieren dadurch zunehmend die Kontrolle über ihre Muskulatur. Das betrifft oft auch die Muskeln, die für Sprechen, Stimme, Atmung und Schlucken gebraucht werden. Im Verlauf der Erkrankung entwickeln viele Menschen mit ALS deshalb Sprech- und Schluckstörungen, die Kommunikation und Essen zunehmend erschweren.
Die logopädische Therapie setzt genau hier an: Sie soll Kommunikationsfähigkeit und Schlucken so lange wie möglich erhalten und Betroffene wie Angehörige durch die Veränderungen begleiten. Zu Beginn geht es meist darum, das Sprechen verständlicher zu machen – etwa durch Anpassungen von Tempo, Atmung und Artikulation. Schreitet die Erkrankung weiter fort, kommen oft unterstützte Kommunikationsformen ins Spiel, etwa Kommunikationshilfen oder digitale Sprachsysteme, damit Betroffene weiterhin am Alltag teilhaben können.
Auch beim Schlucken spielt die Logopädie eine zentrale Rolle: Durch gezielte Diagnostik, Schluckstrategien und Empfehlungen zu geeigneten Konsistenzen von Speisen und Getränken lässt sich die Sicherheit beim Essen und Trinken verbessern. Im Vordergrund steht dabei immer, Lebensqualität, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe möglichst lange zu bewahren.
Wer frühzeitig logopädisch begleitet wird, profitiert davon, dass Veränderungen rechtzeitig erkannt und passende Lösungen für Kommunikation und Schlucken entwickelt werden können.
Demenz
Demenz ist keine einzelne Erkrankung, sondern ein Überbegriff für verschiedene Krankheitsbilder, bei denen Gedächtnis, Denken und Orientierung fortschreitend nachlassen. Weniger bekannt ist, dass sich dabei häufig auch Sprache, Kommunikation und Schlucken verändern – mit direkten Folgen für den Kontakt zur Umgebung.
Typisch sind Wortfindungsstörungen und Schwierigkeiten, Gesprächen zu folgen oder den roten Faden zu halten. Je nach Demenzform können auch Sprechen und Stimme betroffen sein, etwa bei der Lewy-Körper- oder Parkinson-assoziierten Demenz. Schluckstörungen treten meist erst in späteren Stadien auf, gehören dann aber zu den ernstzunehmendsten Folgen – sie erhöhen das Risiko für Verschlucken, Lungenentzündungen und Mangelernährung.
Genau hier setzt die logopädische Therapie an – nicht um die Grunderkrankung aufzuhalten, sondern um vorhandene Fähigkeiten möglichst lange zu nutzen. In frühen Stadien helfen Übungen zu Wortfindung und Gesprächsführung. Mit fortschreitender Erkrankung verschiebt sich der Fokus: weg vom klassischen Training, hin zur Beratung von Angehörigen und Pflegenden, etwa zu einfacherer Sprache, mehr Zeit und visueller Unterstützung. Bei Schluckstörungen hilft die Logopädie, Risiken frühzeitig zu erkennen und Speisen sowie Getränke sicherer zu gestalten.
Ziel bleibt, Kommunikation so lange wie möglich zu ermöglichen und Lebensqualität sowie Würde der Betroffenen zu bewahren.
Geriatrie
Mit dem Alter verändern sich oft auch Sprechen, Sprache und Schlucken. Genau hier setzt die geriatrische Logopädie an: Sie soll diese Fähigkeiten möglichst lange erhalten, stabilisieren oder verbessern – denn gute Kommunikation und sicheres Schlucken sind wesentlich dafür, dass ältere Menschen selbstständig bleiben und am sozialen Leben teilhaben können.
Im Zentrum stehen dabei vor allem drei Bereiche: Sprachstörungen (Aphasie), Sprechstörungen (Dysarthrie) und Schluckstörungen (Dysphagie).
Schluckstörungen verdienen im Alter besondere Aufmerksamkeit. Mit den körperlichen Veränderungen, die das Altern mit sich bringt, steigt auch das Risiko für Schluckprobleme – und bleiben diese unbehandelt, drohen ernste Folgen wie Verschlucken (Aspiration), Lungenentzündungen, Mangelernährung und/oder Dehydration. Selbst leichte Schluckstörungen führen häufig dazu, dass gemeinsames Essen gemieden wird, und damit gehen wichtige soziale Momente verloren.
Auch Sprech- und Sprachstörungen wirken sich stark auf die Lebensqualität aus: Fällt Kommunikation zunehmend schwer, ziehen sich viele Betroffene aus Gesprächen und sozialen Situationen zurück. Logopädische Therapie setzt hier an, stärkt die Kommunikationsfähigkeit und vermittelt Strategien für den Gesprächsalltag.
Besonders oft treten Schluckstörungen bei älteren Menschen mit neurologischen Erkrankungen auf, etwa bei Demenz. Auch hier hilft die Logopädie dabei, Essen und Trinken sicherer zu machen und Risiken frühzeitig zu erkennen.
Über die Behandlung einzelner Störungen hinaus verfolgt die geriatrische Logopädie ein größeres Ziel: älteren Menschen zu helfen, selbstständig zu bleiben, aktiv zu kommunizieren und am sozialen Leben teilzuhaben – und damit Würde, Selbstbestimmung und Lebensqualität im Alter zu bewahren.
Multiple Sklerose (MS)
Multiple Sklerose betrifft nicht nur Bewegung und Koordination – auch Sprechen, Stimme und Schlucken können sich verändern. Genau hier setzt die Logopädie an: Sie hilft, diese Fähigkeiten so gut wie möglich zu erhalten, und unterstützt Betroffene dabei, ihren Alltag weiterhin selbstständig zu meistern.
Etwa 40 % der Menschen mit MS entwickeln im Laufe der Erkrankung eine Sprechstörung, meist in Form der sogenannten spastisch-ataxischen Dysarthrie. Dabei verändern sich Stimmstärke, Stimmklang, Artikulation oder Betonung – das Sprechen wirkt kraftloser, undeutlicher oder weniger kontrolliert. Auch Schluckstörungen kommen erstaunlich häufig vor: Je nach Untersuchungsmethode sind zwischen 30 und 80 % der Betroffenen davon betroffen. Klassische Aphasien sind bei MS dagegen selten. Häufiger sind kognitive Veränderungen – etwa bei Aufmerksamkeit, Gedächtnis oder Informationsverarbeitung –, die sich ebenfalls auf Gespräche auswirken können.
Im Alltag der Patient*innen zeigen sich diese Schwierigkeiten oft ganz konkret: verwaschenes Sprechen, eine schwächere oder veränderte Stimme, Probleme mit der Sprechkoordination, Mühe beim Schlucken von Essen, Trinken oder Tabletten sowie Schwierigkeiten, Gesprächen zu folgen oder sie selbst zu strukturieren.
Die Therapie setzt genau an diesen Punkten an. Studien belegen, dass eine gezielte Behandlung von Dysarthrie, Dysphagie und kognitiven Kommunikationsstörungen dazu beiträgt, wichtige Alltagsfunktionen zu stabilisieren und/oder zu verbessern. Je nach Bedarf stehen dabei unterschiedliche Ziele im Vordergrund: bessere Verständlichkeit beim Sprechen, eine kräftigere und kontrolliertere Stimme, praktische Strategien für den Alltag, die Diagnostik und Behandlung von Schluckstörungen sowie Unterstützung bei kognitiv bedingten Kommunikationsproblemen.
Ein Standardprogramm gibt es dabei nicht – jede Behandlung wird auf die Person zugeschnitten, mit dem Ziel, vorhandene Fähigkeiten zu stärken, neue Strategien zu erarbeiten und Menschen mit MS zu helfen, aktiv am Leben teilzuhaben.
Parkinson
Wenn man an Parkinson denkt, kommen einem meist Zittern oder verlangsamte Bewegungen in den Sinn. Weniger bekannt ist, dass die Erkrankung auch Stimme, Sprechen und Schlucken stark beeinträchtigen kann. Etwa 8 von 9 Betroffenen entwickeln im Verlauf Sprechprobleme, über 80 % eine Schluckstörung (Dysphagie) – denn Parkinson wirkt sich auch auf die motorische Steuerung der Muskeln aus, die für Atmung, Stimme, Artikulation und Schlucken zuständig sind.
Das äußert sich zum Beispiel durch eine leisere, heisere oder behauchte Stimme, monotoneres Sprechen, undeutlichere Aussprache, ein verändertes Sprechtempo oder Schwierigkeiten beim Schlucken.
Genau hier setzt die Logopädie an: Sie hilft, Kommunikationsfähigkeit und Schlucken möglichst lange zu erhalten und zu verbessern, um so die Lebensqualität der Menschen zu fördern. Während Medikamente viele Bewegungsprobleme bei Parkinson gut beeinflussen können, wirken sie auf Stimme und Sprechen oft nur begrenzt – deshalb kommt der logopädischen Therapie hier eine besonders wichtige Rolle zu.
Dass intensive Therapie tatsächlich etwas bewirkt, zeigen Studien: Die Stimmstärke lässt sich um etwa 5–12 dB steigern, was im Alltag spürbar zu besserer Verständlichkeit führt – und diese Effekte halten oft über mehrere Monate an.
Im Mittelpunkt der Behandlung stehen dabei eine kräftigere, besser hörbare Stimme, deutlicheres Sprechen, Strategien für den kommunikativen Alltag, das frühzeitige Erkennen und Behandeln von Schluckstörungen sowie der Erhalt von Selbstständigkeit und Lebensqualität.
Wird frühzeitig mit der Therapie begonnen, lassen sich vorhandene Fähigkeiten stärken – damit Menschen mit Parkinson aktiv kommunizieren und am Leben teilhaben können.
Schlaganfall
Ein Schlaganfall entsteht, wenn die Durchblutung im Gehirn plötzlich unterbrochen wird – durch ein Blutgerinnsel oder eine Blutung. Je nachdem, welche Hirnregionen betroffen sind, können ganz unterschiedliche Fähigkeiten beeinträchtigt sein: neben Lähmungen und Bewegungseinschränkungen sehr häufig auch Sprache, Sprechen und Schlucken. Gerade in der akuten Phase gehören diese Störungen zu den häufigsten Folgen eines Schlaganfalls überhaupt.
Etwa ein Drittel der Betroffenen entwickelt eine Aphasie, also eine Störung der Sprache, bei der das Verstehen, Sprechen, Lesen und/oder Schreiben erschwert sein kann – je nach betroffener Hirnregion in ganz unterschiedlicher Ausprägung. Daneben tritt bei vielen Menschen eine Dysarthrie auf, eine Sprechstörung, die durch eine gestörte Steuerung der Sprechmuskulatur entsteht und sich in verwaschener, kraftloser oder mühsamer Artikulation zeigt. Auch Schluckstörungen sind nach einem Schlaganfall keine Seltenheit: In der akuten Phase ist ein großer Teil der Betroffenen zumindest vorübergehend davon betroffen, wobei sich die Schluckfunktion bei vielen im Verlauf wieder deutlich verbessert.
Für die Betroffenen bedeuten diese Veränderungen oft mehr als nur ein körperliches Handicap. Wenn Worte plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen oder das Sprechen anstrengend wird, wirkt sich das unmittelbar auf Selbstständigkeit, soziale Kontakte und das Gefühl aus, am eigenen Leben teilzuhaben. Unbehandelte Schluckstörungen bergen zudem ernste Risiken wie Verschlucken, Lungenentzündungen oder Mangelernährung.
Genau hier setzt die logopädische Therapie an. Sie beginnt idealerweise schon früh nach dem Ereignis und begleitet den gesamten Genesungsprozess – von der ersten Diagnostik auf der Stroke Unit bis zur längerfristigen Rehabilitation. Bei Aphasie geht es darum, Sprachverständnis und Ausdrucksfähigkeit gezielt zu trainieren und Strategien zu entwickeln, mit denen Betroffene trotz ggf. bleibender Einschränkungen kommunizieren können. Bei Dysarthrie stehen Übungen zu Artikulation, Stimme und Sprechtempo im Vordergrund, um die Verständlichkeit im Alltag zu verbessern. Und bei Schluckstörungen helfen gezielte Diagnostik, Schlucktraining und Anpassungen der Kost dabei, Essen und Trinken wieder sicher zu machen.
Da sich das Gehirn gerade in den ersten Wochen und Monaten nach einem Schlaganfall besonders anpassungsfähig zeigt, kann eine frühzeitige und intensive logopädische Behandlung entscheidend dazu beitragen, verlorene Fähigkeiten zurückzugewinnen. Das übergeordnete Ziel bleibt dabei immer dasselbe: Menschen nach einem Schlaganfall dabei zu unterstützen, wieder aktiv zu kommunizieren, sicher zu essen und zu trinken, und so ein möglichst selbstbestimmtes Leben zurückzugewinnen.
Viele Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen haben eine neurologische Erkrankung als Ursache. In unserem Glossar erklären wir die wichtigsten Krankheitsbilder und was sie im logopädischen Alltag bedeuten.
ALS
Bei der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) gehen motorische Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark nach und nach zugrunde – Betroffene verlieren dadurch zunehmend die Kontrolle über ihre Muskulatur. Das betrifft oft auch die Muskeln, die für Sprechen, Stimme, Atmung und Schlucken gebraucht werden. Im Verlauf der Erkrankung entwickeln viele Menschen mit ALS deshalb Sprech- und Schluckstörungen, die Kommunikation und Essen zunehmend erschweren.
Die logopädische Therapie setzt genau hier an: Sie soll Kommunikationsfähigkeit und Schlucken so lange wie möglich erhalten und Betroffene wie Angehörige durch die Veränderungen begleiten. Zu Beginn geht es meist darum, das Sprechen verständlicher zu machen – etwa durch Anpassungen von Tempo, Atmung und Artikulation. Schreitet die Erkrankung weiter fort, kommen oft unterstützte Kommunikationsformen ins Spiel, etwa Kommunikationshilfen oder digitale Sprachsysteme, damit Betroffene weiterhin am Alltag teilhaben können.
Auch beim Schlucken spielt die Logopädie eine zentrale Rolle: Durch gezielte Diagnostik, Schluckstrategien und Empfehlungen zu geeigneten Konsistenzen von Speisen und Getränken lässt sich die Sicherheit beim Essen und Trinken verbessern. Im Vordergrund steht dabei immer, Lebensqualität, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe möglichst lange zu bewahren.
Wer frühzeitig logopädisch begleitet wird, profitiert davon, dass Veränderungen rechtzeitig erkannt und passende Lösungen für Kommunikation und Schlucken entwickelt werden können.
Demenz
Demenz ist keine einzelne Erkrankung, sondern ein Überbegriff für verschiedene Krankheitsbilder, bei denen Gedächtnis, Denken und Orientierung fortschreitend nachlassen. Weniger bekannt ist, dass sich dabei häufig auch Sprache, Kommunikation und Schlucken verändern – mit direkten Folgen für den Kontakt zur Umgebung.
Typisch sind Wortfindungsstörungen und Schwierigkeiten, Gesprächen zu folgen oder den roten Faden zu halten. Je nach Demenzform können auch Sprechen und Stimme betroffen sein, etwa bei der Lewy-Körper- oder Parkinson-assoziierten Demenz. Schluckstörungen treten meist erst in späteren Stadien auf, gehören dann aber zu den ernstzunehmendsten Folgen – sie erhöhen das Risiko für Verschlucken, Lungenentzündungen und Mangelernährung.
Genau hier setzt die logopädische Therapie an – nicht um die Grunderkrankung aufzuhalten, sondern um vorhandene Fähigkeiten möglichst lange zu nutzen. In frühen Stadien helfen Übungen zu Wortfindung und Gesprächsführung. Mit fortschreitender Erkrankung verschiebt sich der Fokus: weg vom klassischen Training, hin zur Beratung von Angehörigen und Pflegenden, etwa zu einfacherer Sprache, mehr Zeit und visueller Unterstützung. Bei Schluckstörungen hilft die Logopädie, Risiken frühzeitig zu erkennen und Speisen sowie Getränke sicherer zu gestalten.
Ziel bleibt, Kommunikation so lange wie möglich zu ermöglichen und Lebensqualität sowie Würde der Betroffenen zu bewahren.
Geriatrie
Mit dem Alter verändern sich oft auch Sprechen, Sprache und Schlucken. Genau hier setzt die geriatrische Logopädie an: Sie soll diese Fähigkeiten möglichst lange erhalten, stabilisieren oder verbessern – denn gute Kommunikation und sicheres Schlucken sind wesentlich dafür, dass ältere Menschen selbstständig bleiben und am sozialen Leben teilhaben können.
Im Zentrum stehen dabei vor allem drei Bereiche: Sprachstörungen (Aphasie), Sprechstörungen (Dysarthrie) und Schluckstörungen (Dysphagie).
Schluckstörungen verdienen im Alter besondere Aufmerksamkeit. Mit den körperlichen Veränderungen, die das Altern mit sich bringt, steigt auch das Risiko für Schluckprobleme – und bleiben diese unbehandelt, drohen ernste Folgen wie Verschlucken (Aspiration), Lungenentzündungen, Mangelernährung und/oder Dehydration. Selbst leichte Schluckstörungen führen häufig dazu, dass gemeinsames Essen gemieden wird, und damit gehen wichtige soziale Momente verloren.
Auch Sprech- und Sprachstörungen wirken sich stark auf die Lebensqualität aus: Fällt Kommunikation zunehmend schwer, ziehen sich viele Betroffene aus Gesprächen und sozialen Situationen zurück. Logopädische Therapie setzt hier an, stärkt die Kommunikationsfähigkeit und vermittelt Strategien für den Gesprächsalltag.
Besonders oft treten Schluckstörungen bei älteren Menschen mit neurologischen Erkrankungen auf, etwa bei Demenz. Auch hier hilft die Logopädie dabei, Essen und Trinken sicherer zu machen und Risiken frühzeitig zu erkennen.
Über die Behandlung einzelner Störungen hinaus verfolgt die geriatrische Logopädie ein größeres Ziel: älteren Menschen zu helfen, selbstständig zu bleiben, aktiv zu kommunizieren und am sozialen Leben teilzuhaben – und damit Würde, Selbstbestimmung und Lebensqualität im Alter zu bewahren.
Multiple Sklerose (MS)
Multiple Sklerose betrifft nicht nur Bewegung und Koordination – auch Sprechen, Stimme und Schlucken können sich verändern. Genau hier setzt die Logopädie an: Sie hilft, diese Fähigkeiten so gut wie möglich zu erhalten, und unterstützt Betroffene dabei, ihren Alltag weiterhin selbstständig zu meistern.
Etwa 40 % der Menschen mit MS entwickeln im Laufe der Erkrankung eine Sprechstörung, meist in Form der sogenannten spastisch-ataxischen Dysarthrie. Dabei verändern sich Stimmstärke, Stimmklang, Artikulation oder Betonung – das Sprechen wirkt kraftloser, undeutlicher oder weniger kontrolliert. Auch Schluckstörungen kommen erstaunlich häufig vor: Je nach Untersuchungsmethode sind zwischen 30 und 80 % der Betroffenen davon betroffen. Klassische Aphasien sind bei MS dagegen selten. Häufiger sind kognitive Veränderungen – etwa bei Aufmerksamkeit, Gedächtnis oder Informationsverarbeitung –, die sich ebenfalls auf Gespräche auswirken können.
Im Alltag der Patient*innen zeigen sich diese Schwierigkeiten oft ganz konkret: verwaschenes Sprechen, eine schwächere oder veränderte Stimme, Probleme mit der Sprechkoordination, Mühe beim Schlucken von Essen, Trinken oder Tabletten sowie Schwierigkeiten, Gesprächen zu folgen oder sie selbst zu strukturieren.
Die Therapie setzt genau an diesen Punkten an. Studien belegen, dass eine gezielte Behandlung von Dysarthrie, Dysphagie und kognitiven Kommunikationsstörungen dazu beiträgt, wichtige Alltagsfunktionen zu stabilisieren und/oder zu verbessern. Je nach Bedarf stehen dabei unterschiedliche Ziele im Vordergrund: bessere Verständlichkeit beim Sprechen, eine kräftigere und kontrolliertere Stimme, praktische Strategien für den Alltag, die Diagnostik und Behandlung von Schluckstörungen sowie Unterstützung bei kognitiv bedingten Kommunikationsproblemen.
Ein Standardprogramm gibt es dabei nicht – jede Behandlung wird auf die Person zugeschnitten, mit dem Ziel, vorhandene Fähigkeiten zu stärken, neue Strategien zu erarbeiten und Menschen mit MS zu helfen, aktiv am Leben teilzuhaben.
Parkinson
Wenn man an Parkinson denkt, kommen einem meist Zittern oder verlangsamte Bewegungen in den Sinn. Weniger bekannt ist, dass die Erkrankung auch Stimme, Sprechen und Schlucken stark beeinträchtigen kann. Etwa 8 von 9 Betroffenen entwickeln im Verlauf Sprechprobleme, über 80 % eine Schluckstörung (Dysphagie) – denn Parkinson wirkt sich auch auf die motorische Steuerung der Muskeln aus, die für Atmung, Stimme, Artikulation und Schlucken zuständig sind.
Das äußert sich zum Beispiel durch eine leisere, heisere oder behauchte Stimme, monotoneres Sprechen, undeutlichere Aussprache, ein verändertes Sprechtempo oder Schwierigkeiten beim Schlucken.
Genau hier setzt die Logopädie an: Sie hilft, Kommunikationsfähigkeit und Schlucken möglichst lange zu erhalten und zu verbessern, um so die Lebensqualität der Menschen zu fördern. Während Medikamente viele Bewegungsprobleme bei Parkinson gut beeinflussen können, wirken sie auf Stimme und Sprechen oft nur begrenzt – deshalb kommt der logopädischen Therapie hier eine besonders wichtige Rolle zu.
Dass intensive Therapie tatsächlich etwas bewirkt, zeigen Studien: Die Stimmstärke lässt sich um etwa 5–12 dB steigern, was im Alltag spürbar zu besserer Verständlichkeit führt – und diese Effekte halten oft über mehrere Monate an.
Im Mittelpunkt der Behandlung stehen dabei eine kräftigere, besser hörbare Stimme, deutlicheres Sprechen, Strategien für den kommunikativen Alltag, das frühzeitige Erkennen und Behandeln von Schluckstörungen sowie der Erhalt von Selbstständigkeit und Lebensqualität.
Wird frühzeitig mit der Therapie begonnen, lassen sich vorhandene Fähigkeiten stärken – damit Menschen mit Parkinson aktiv kommunizieren und am Leben teilhaben können.
Schlaganfall
Ein Schlaganfall entsteht, wenn die Durchblutung im Gehirn plötzlich unterbrochen wird – durch ein Blutgerinnsel oder eine Blutung. Je nachdem, welche Hirnregionen betroffen sind, können ganz unterschiedliche Fähigkeiten beeinträchtigt sein: neben Lähmungen und Bewegungseinschränkungen sehr häufig auch Sprache, Sprechen und Schlucken. Gerade in der akuten Phase gehören diese Störungen zu den häufigsten Folgen eines Schlaganfalls überhaupt.
Etwa ein Drittel der Betroffenen entwickelt eine Aphasie, also eine Störung der Sprache, bei der das Verstehen, Sprechen, Lesen und/oder Schreiben erschwert sein kann – je nach betroffener Hirnregion in ganz unterschiedlicher Ausprägung. Daneben tritt bei vielen Menschen eine Dysarthrie auf, eine Sprechstörung, die durch eine gestörte Steuerung der Sprechmuskulatur entsteht und sich in verwaschener, kraftloser oder mühsamer Artikulation zeigt. Auch Schluckstörungen sind nach einem Schlaganfall keine Seltenheit: In der akuten Phase ist ein großer Teil der Betroffenen zumindest vorübergehend davon betroffen, wobei sich die Schluckfunktion bei vielen im Verlauf wieder deutlich verbessert.
Für die Betroffenen bedeuten diese Veränderungen oft mehr als nur ein körperliches Handicap. Wenn Worte plötzlich nicht mehr zur Verfügung stehen oder das Sprechen anstrengend wird, wirkt sich das unmittelbar auf Selbstständigkeit, soziale Kontakte und das Gefühl aus, am eigenen Leben teilzuhaben. Unbehandelte Schluckstörungen bergen zudem ernste Risiken wie Verschlucken, Lungenentzündungen oder Mangelernährung.
Genau hier setzt die logopädische Therapie an. Sie beginnt idealerweise schon früh nach dem Ereignis und begleitet den gesamten Genesungsprozess – von der ersten Diagnostik auf der Stroke Unit bis zur längerfristigen Rehabilitation. Bei Aphasie geht es darum, Sprachverständnis und Ausdrucksfähigkeit gezielt zu trainieren und Strategien zu entwickeln, mit denen Betroffene trotz ggf. bleibender Einschränkungen kommunizieren können. Bei Dysarthrie stehen Übungen zu Artikulation, Stimme und Sprechtempo im Vordergrund, um die Verständlichkeit im Alltag zu verbessern. Und bei Schluckstörungen helfen gezielte Diagnostik, Schlucktraining und Anpassungen der Kost dabei, Essen und Trinken wieder sicher zu machen.
Da sich das Gehirn gerade in den ersten Wochen und Monaten nach einem Schlaganfall besonders anpassungsfähig zeigt, kann eine frühzeitige und intensive logopädische Behandlung entscheidend dazu beitragen, verlorene Fähigkeiten zurückzugewinnen. Das übergeordnete Ziel bleibt dabei immer dasselbe: Menschen nach einem Schlaganfall dabei zu unterstützen, wieder aktiv zu kommunizieren, sicher zu essen und zu trinken, und so ein möglichst selbstbestimmtes Leben zurückzugewinnen.
Ich bin Caspar Enninger Atem-, Sprech- und Stimmlehrer und auf die Therapie neurologisch bedingter Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen spezialisiert.Â
Nach meiner Ausbildung folgten das interdisziplinäre Bachelorstudium an der HAWK Hildesheim (Ergotherapie-Physiotherapie-Logopädie) und der Master in Medizinpädagogik. Seitdem liegt mein fachlicher Fokus konsequent im neurologischen Bereich.
Meine berufliche Erfahrung habe ich über viele Jahre in Praxen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern gesammelt, unter anderem am International Neuroscience Institute, im Clementinenhaus, Diakovere Altenhilfe Henriettenstift und im Nordstadt Krankenhaus. Dort habe ich Menschen in ganz unterschiedlichen Phasen begleitet: von der Frühphase nach einem Schlaganfall bis hin zur langfristigen Begleitung bei fortschreitenden Erkrankungen.
Besondere Schwerpunkte meiner Arbeit sind das Trachealkanülenmanagement, die Therapie von Patientinnen und Patienten im Wachkoma sowie die Begleitung mehrfach eingeschränkter Menschen. Hinzu kommen Schlaganfall, geriatrische Krankheitsbilder und neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson. Gerade hier braucht es fundiertes Fachwissen und gleichzeitig ein sehr genaues Hinsehen, um zu entscheiden welcher therapeutische Weg der richtige ist.
Genauso wichtig wie die Fachlichkeit ist mir das Einfühlungsvermögen für den Menschen, der mir gegenübersitzt. Ich nehme mir Zeit, individuelle Bedürfnisse zu erkennen und gemeinsam Ziele zu formulieren, die wirklich zum Alltag passen. Denn Therapie funktioniert aus meiner Sicht nur zusammen: Wenn Betroffene und Angehörige den Weg mitgestalten, entsteht Motivation, und daraus entstehen Fortschritte.
Mein Wissen gebe ich außerdem als Dozent an der Schlaffhorst-Andersen Ausbildungsschule in Bad Nenndorf weiter. Dort verantworte ich die neurologischen Fachbereiche und begleite angehende Kolleginnen und Kollegen auf ihrem Weg in den Beruf. Die Lehre hält mich fachlich wach, denn wer erklären muss, wie und warum etwas funktioniert, hinterfragt die eigene Arbeit regelmäßig neu. Davon profitieren am Ende auch meine Patientinnen und Patienten.
Darüber hinaus bin ich Teil des Parkinson Netzwerks Hannover. Der Austausch mit Ärztinnen und Ärzten, Kolleginnen und Kollegen sowie Selbsthilfegruppen liegt mir am Herzen, weil gute Versorgung vor allem im gemeinsamen Kontakt entsteht.
Sprechen, Stimme und Schlucken gehören zu dem, was Lebensqualität im Kern ausmacht. Auch wenn sich nicht immer alles wiederherstellen lässt, lässt sich fast immer etwas verbessern. Genau daran arbeite ich mit meinen Patientinnen und Patienten.
Ich bin Caspar Enninger Atem-, Sprech- und Stimmlehrer und auf die Therapie neurologisch bedingter Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen spezialisiert.Â
Nach meiner Ausbildung folgten das interdisziplinäre Bachelorstudium an der HAWK Hildesheim (Ergotherapie-Physiotherapie-Logopädie) und der Master in Medizinpädagogik. Seitdem liegt mein fachlicher Fokus konsequent im neurologischen Bereich.
Meine berufliche Erfahrung habe ich über viele Jahre in Praxen, Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern gesammelt, unter anderem am International Neuroscience Institute, im Clementinenhaus, Diakovere Altenhilfe Henriettenstift und im Nordstadt Krankenhaus. Dort habe ich Menschen in ganz unterschiedlichen Phasen begleitet: von der Frühphase nach einem Schlaganfall bis hin zur langfristigen Begleitung bei fortschreitenden Erkrankungen.
Besondere Schwerpunkte meiner Arbeit sind das Trachealkanülenmanagement, die Therapie von Patientinnen und Patienten im Wachkoma sowie die Begleitung mehrfach eingeschränkter Menschen. Hinzu kommen Schlaganfall, geriatrische Krankheitsbilder und neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson. Gerade hier braucht es fundiertes Fachwissen und gleichzeitig ein sehr genaues Hinsehen, um zu entscheiden welcher therapeutische Weg der richtige ist.
Genauso wichtig wie die Fachlichkeit ist mir das Einfühlungsvermögen für den Menschen, der mir gegenübersitzt. Ich nehme mir Zeit, individuelle Bedürfnisse zu erkennen und gemeinsam Ziele zu formulieren, die wirklich zum Alltag passen. Denn Therapie funktioniert aus meiner Sicht nur zusammen: Wenn Betroffene und Angehörige den Weg mitgestalten, entsteht Motivation, und daraus entstehen Fortschritte.
Mein Wissen gebe ich außerdem als Dozent an der Schlaffhorst-Andersen Ausbildungsschule in Bad Nenndorf weiter. Dort verantworte ich die neurologischen Fachbereiche und begleite angehende Kolleginnen und Kollegen auf ihrem Weg in den Beruf. Die Lehre hält mich fachlich wach, denn wer erklären muss, wie und warum etwas funktioniert, hinterfragt die eigene Arbeit regelmäßig neu. Davon profitieren am Ende auch meine Patientinnen und Patienten.
Darüber hinaus bin ich Teil des Parkinson Netzwerks Hannover. Der Austausch mit Ärztinnen und Ärzten, Kolleginnen und Kollegen sowie Selbsthilfegruppen liegt mir am Herzen, weil gute Versorgung vor allem im gemeinsamen Kontakt entsteht.
Sprechen, Stimme und Schlucken gehören zu dem, was Lebensqualität im Kern ausmacht. Auch wenn sich nicht immer alles wiederherstellen lässt, lässt sich fast immer etwas verbessern. Genau daran arbeite ich mit meinen Patientinnen und Patienten.
Ich bin Philippa Gräfin zu Dohna, Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin und seit über acht Jahren auf die Therapie von Kindern und Jugendlichen mit selektivem Mutismus spezialisiert. Darüber hinaus liegt ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit im Bereich Stimme, Sprechen und Stimmtherapie.
Mutismustherapie
Seit über acht Jahren begleite ich Kinder, Jugendliche und ihre Familien auf ihrem Weg zu mehr Kommunikation, Selbstvertrauen und Teilhabe. In dieser Zeit durfte ich zahlreiche Kinder und Jugendliche im Alter von etwa drei bis 18 Jahren therapeutisch begleiten und habe zuletzt in einer auf selektiven Mutismus spezialisierten Praxis in Hannover gearbeitet, in der ich wöchentlich bis zu 25 Patientinnen und Patienten mit dieser Diagnose betreute.
Meine Spezialisierung auf selektiven Mutismus basiert auf langjähriger Praxiserfahrung sowie zahlreichen Fort- und Weiterbildungen, unter anderem KoMut- und DortMuT-Therapeutin.
Meine Arbeitsweise ist geprägt von Ruhe, Empathie und einer wertschätzenden Haltung. Es ist mir wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder und Jugendliche sicher fühlen und Vertrauen entwickeln können. Denn erst, wenn Druck weicht und Sicherheit entsteht, kann Kommunikation wachsen. Mit viel Geduld, einer klaren therapeutischen Struktur und einer guten Portion Humor begleite ich Betroffene dabei, ihre Stimme Schritt für Schritt wiederzuentdecken und neue Erfahrungen im Sprechen zu sammeln.
Besonders am Herzen liegt mir die enge Zusammenarbeit mit Eltern, Ärzten, und weiteren Einrichtungen. Kommunikation findet nicht nur im Therapieraum statt – sie soll im Alltag gelebt werden. Deshalb lege ich großen Wert darauf, therapeutische Fortschritte gemeinsam in das familiäre, schulische und soziale Umfeld zu übertragen.
Mit meinem Intensivprogramm für selektiven Mutismus in Hannover biete ich ein besonders effektives Therapieformat an. Durch mehrere Therapieeinheiten pro Woche, kombiniert aus Einzel- und Kleingruppentherapie, entstehen intensive Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten, die nachhaltige Veränderungen fördern und den Transfer in den Alltag erleichtern.
Stimme, Sprechen und Stimmtherapie
Neben meiner Spezialisierung auf selektiven Mutismus liegt ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit im Bereich Stimme und Sprechen. In meiner therapeutischen Arbeit begleite ich Menschen unterschiedlichen Alters – von Kindern ab etwa drei Jahren bis ins hohe Alter – und unterstütze sie dabei, ihre Stimme, ihr Sprechen und ihre Kommunikationsfähigkeit weiterzuentwickeln.
Durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen habe ich mein Fachwissen im Bereich Stimm- und Sprechtraining sowie Stimmtherapie kontinuierlich erweitert. Dazu gehören unter anderem die Ausbildung zur FON-Stimmtrainerin sowie Fortbildungen in der Funktionalen Stimmtherapie nach Parrino/Föcking, dem Lichtenberger® Konzept und der Tonalen Stimmtherapie nach Marion Hermann-Röttgen und Erhard Miethe.
Dabei ist mir wichtig, nicht nach einem starren Schema zu arbeiten. Jeder Mensch bringt seine eigene Persönlichkeit, seine eigene Geschichte und sein eigenes Tempo mit. Entsprechend wähle ich die therapeutischen Ansätze individuell aus und verbinde fachliche Expertise mit einer ruhigen, wertschätzenden und ressourcenorientierten Arbeitsweise.
Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch das Bedürfnis nach Kommunikation und Ausdruck hat. Manchmal braucht es dafür den richtigen Rahmen, Zeit, Vertrauen – und jemanden, der an die eigenen Fähigkeiten glaubt.
Ich bin Philippa Gräfin zu Dohna, Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin und seit über acht Jahren auf die Therapie von Kindern und Jugendlichen mit selektivem Mutismus spezialisiert. Darüber hinaus liegt ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit im Bereich Stimme, Sprechen und Stimmtherapie.
Mutismustherapie
Seit über acht Jahren begleite ich Kinder, Jugendliche und ihre Familien auf ihrem Weg zu mehr Kommunikation, Selbstvertrauen und Teilhabe. In dieser Zeit durfte ich zahlreiche Kinder und Jugendliche im Alter von etwa drei bis 18 Jahren therapeutisch begleiten und habe zuletzt in einer auf selektiven Mutismus spezialisierten Praxis in Hannover gearbeitet, in der ich wöchentlich bis zu 25 Patientinnen und Patienten mit dieser Diagnose betreute.
Meine Spezialisierung auf selektiven Mutismus basiert auf langjähriger Praxiserfahrung sowie zahlreichen Fort- und Weiterbildungen, unter anderem KoMut- und DortMuT-Therapeutin.
Meine Arbeitsweise ist geprägt von Ruhe, Empathie und einer wertschätzenden Haltung. Es ist mir wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich Kinder und Jugendliche sicher fühlen und Vertrauen entwickeln können. Denn erst, wenn Druck weicht und Sicherheit entsteht, kann Kommunikation wachsen. Mit viel Geduld, einer klaren therapeutischen Struktur und einer guten Portion Humor begleite ich Betroffene dabei, ihre Stimme Schritt für Schritt wiederzuentdecken und neue Erfahrungen im Sprechen zu sammeln.
Besonders am Herzen liegt mir die enge Zusammenarbeit mit Eltern, Ärzten, und weiteren Einrichtungen. Kommunikation findet nicht nur im Therapieraum statt – sie soll im Alltag gelebt werden. Deshalb lege ich großen Wert darauf, therapeutische Fortschritte gemeinsam in das familiäre, schulische und soziale Umfeld zu übertragen.
Mit meinem Intensivprogramm für selektiven Mutismus in Hannover biete ich ein besonders effektives Therapieformat an. Durch mehrere Therapieeinheiten pro Woche, kombiniert aus Einzel- und Kleingruppentherapie, entstehen intensive Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten, die nachhaltige Veränderungen fördern und den Transfer in den Alltag erleichtern.
Stimme, Sprechen und Stimmtherapie
Neben meiner Spezialisierung auf selektiven Mutismus liegt ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit im Bereich Stimme und Sprechen. In meiner therapeutischen Arbeit begleite ich Menschen unterschiedlichen Alters – von Kindern ab etwa drei Jahren bis ins hohe Alter – und unterstütze sie dabei, ihre Stimme, ihr Sprechen und ihre Kommunikationsfähigkeit weiterzuentwickeln.
Durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen habe ich mein Fachwissen im Bereich Stimm- und Sprechtraining sowie Stimmtherapie kontinuierlich erweitert. Dazu gehören unter anderem die Ausbildung zur FON-Stimmtrainerin sowie Fortbildungen in der Funktionalen Stimmtherapie nach Parrino/Föcking, dem Lichtenberger® Konzept und der Tonalen Stimmtherapie nach Marion Hermann-Röttgen und Erhard Miethe.
Dabei ist mir wichtig, nicht nach einem starren Schema zu arbeiten. Jeder Mensch bringt seine eigene Persönlichkeit, seine eigene Geschichte und sein eigenes Tempo mit. Entsprechend wähle ich die therapeutischen Ansätze individuell aus und verbinde fachliche Expertise mit einer ruhigen, wertschätzenden und ressourcenorientierten Arbeitsweise.
Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch das Bedürfnis nach Kommunikation und Ausdruck hat. Manchmal braucht es dafür den richtigen Rahmen, Zeit, Vertrauen – und jemanden, der an die eigenen Fähigkeiten glaubt.
Rund um Kosten, Ablauf und Leistungen stellen sich Patient:innen oft ähnliche Fragen. Die wichtigsten beantworten wir hier.
Brauche ich eine ärztliche Verordnung?
Für die Behandlung über die Krankenkasse (GKV, PKV) ja – ausgestellt z. B. von Haus-, Kinder- und HNO-Ärzt:innen oder Neurolog:innen. Ohne Verordnung ist eine Behandlung als Selbstzahler jederzeit möglich.
Woher bekomme ich eine logopädische Verordnung?
Eine Verordnung wird üblicherweise durch ihre/n Hausärztin/Hausarzt, Kinderärztin/Arzt oder Neurolog:in ausgestellt.
Was kostet die Therapie als Selbstzahler:in, privtaversicherte Person, oder Beihilfe Empfänger:in?
Die Abrechnung der Leistungen erfolgt auf Grundlage der Gebührenübersicht für Therapeuten (GebüTh). Wir berechnen nach dem branchenüblichen 1,8-fachen Steigerungssatz ab. Privatversicherte und Selbstzahler*innen zahlen bei uns denselben Satz: 136,80€ pro 45-Minuten-Einheit. Wie viel davon die private Krankenversicherung oder Beihilfe erstattet, hängt vom jeweiligen Tarif ab – bitte klären Sie dies vorab mit Ihrer Versicherung.
Gibt es Wartezeiten für neue Patient:innen?
Je nach aktueller Auslastung sind kurzfristige Termine möglich. Wir versuchen Ihren Wunschtermin bestmöglich zu berücksichtigen.
Wie läuft der erste Termin ab?
Anamnese, Diagnostik und ein gemeinsames Festlegen der Therapieziele. Bringt bitte Verordnung, Versichertenkarte und relevante Vorbefunde (Arztbriefe, Reha-Berichte) mit.
Wie viele Termine bekomme ich?
Das steht auf der Verordnung, meist 10 Einheiten, in der Regel 1–2× pro Woche. Bei chronischen oder neurologischen Erkrankungen sind Folgeverordnungen und längerfristige Bedarfe üblich.
Wie lange dauert eine Behandlung?
Standard sind 45 Minuten, je nach Verordnung auch 30 oder 60 Minuten.
Was passiert, wenn ich einen Termin absagen muss?
Bitte sagt mindestens 24 Stunden vorher ab. Wenn der kurzfristig abgesagte Termin nicht neu belegt werden kann, berechnen wir eine Ausfallgebühr.
Welche Störungsbilder behandelt ihr?
Wir behandeln alle logopädischen Störungsbilder.
Bietet ihr Hausbesuche an?
Ja, im Raum Hannover, wenn ein Praxisbesuch aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist. Die Verordnung muss den Hausbesuch ausweisen.
Können Sie auch in Pflegeeinrichtungen oder betreutes Wohnen kommen?
Ja, auch Hausbesuche in Pflegeeinrichtungen, Seniorenresidenzen oder betreutem Wohnen sind möglich. Wir arbeite gern eng mit Pflegepersonal und Angehörigen zusammen.
Rund um Kosten, Ablauf und Leistungen stellen sich Patient:innen oft ähnliche Fragen. Die wichtigsten beantworten wir hier.
Brauche ich eine ärztliche Verordnung?
Für die Behandlung über die Krankenkasse (GKV, PKV) ja – ausgestellt z. B. von Haus-, Kinder- und HNO-Ärzt:innen oder Neurolog:innen. Ohne Verordnung ist eine Behandlung als Selbstzahler jederzeit möglich.
Woher bekomme ich eine logopädische Verordnung?
Eine Verordnung wird üblicherweise durch ihre/n Hausärztin/Hausarzt, Kinderärztin/Arzt oder Neurolog:in ausgestellt.
Was kostet die Therapie als Selbstzahler:in, privtaversicherte Person, oder Beihilfe Empfänger:in?
Die Abrechnung der Leistungen erfolgt auf Grundlage der Gebührenübersicht für Therapeuten (GebüTh). Wir berechnen nach dem branchenüblichen 1,8-fachen Steigerungssatz ab. Privatversicherte und Selbstzahler*innen zahlen bei uns denselben Satz: 136,80€ pro 45-Minuten-Einheit. Wie viel davon die private Krankenversicherung oder Beihilfe erstattet, hängt vom jeweiligen Tarif ab – bitte klären Sie dies vorab mit Ihrer Versicherung.
Gibt es Wartezeiten für neue Patient:innen?
Je nach aktueller Auslastung sind kurzfristige Termine möglich. Wir versuchen Ihren Wunschtermin bestmöglich zu berücksichtigen.
Wie läuft der erste Termin ab?
Anamnese, Diagnostik und ein gemeinsames Festlegen der Therapieziele. Bringt bitte Verordnung, Versichertenkarte und relevante Vorbefunde (Arztbriefe, Reha-Berichte) mit.
Wie viele Termine bekomme ich?
Das steht auf der Verordnung, meist 10 Einheiten, in der Regel 1–2× pro Woche. Bei chronischen oder neurologischen Erkrankungen sind Folgeverordnungen und längerfristige Bedarfe üblich.
Wie lange dauert eine Behandlung?
Standard sind 45 Minuten, je nach Verordnung auch 30 oder 60 Minuten.
Was passiert, wenn ich einen Termin absagen muss?
Bitte sagt mindestens 24 Stunden vorher ab. Wenn der kurzfristig abgesagte Termin nicht neu belegt werden kann, berechnen wir eine Ausfallgebühr.
Welche Störungsbilder behandelt ihr?
Wir behandeln alle logopädischen Störungsbilder.
Bietet ihr Hausbesuche an?
Ja, im Raum Hannover, wenn ein Praxisbesuch aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich ist. Die Verordnung muss den Hausbesuch ausweisen.
Können Sie auch in Pflegeeinrichtungen oder betreutes Wohnen kommen?
Ja, auch Hausbesuche in Pflegeeinrichtungen, Seniorenresidenzen oder betreutem Wohnen sind möglich. Wir arbeite gern eng mit Pflegepersonal und Angehörigen zusammen.